Berlin Songs
 

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  Berlin Songs -
eine Lo-Fi Compilation mit dem Ziel, die „Berliner Indie-Folk-Szene“ (Intro) zu dokumentieren, wird am 10. November 2005 im Rahmen der „Analogue Poets“ im Schokoladen veröffentlicht. Live werden an diesem Abend Crazy For Jane, Tommy Simatupang, Lustre sowie Kat Frankie auftreten, die allesamt auch auf dem Sampler vertreten sind.

Ob es nun wirklich eine „Indie-Folk-Szene“ gibt, dies will „Berlin Songs“ weder verneinen oder bejahen. Letztendlich werden auf dem Sampler Songs der Öffentlichkeit vorgestellt, die ansonsten in Vergessenheit geraten wären. Die meisten der Künstler haben ihre Musik entweder auf selbstproduzierten, selbstgebrannten CDs auf ihren Konzerten in Bars oder kleinen Clubs wie Hotelbar (Focus Pocus), Schokoladen (Lo-Fi Lounge) oder Zosch (Four Track On Stage) verkauft, viele der Songs sind aber auch exklusiv für den Sampler aufgenommen worden.

Die Künstler kommen aus verschiedensten musikalischen Hintergründen, bei vielen ist die Nähe zu Legenden wie Bob Dylan oder Nick Cave nicht zu überhören, andere fühlen sich eher von der spontanen New Yorker Anti-Folk-Szene inspiriert.
Das verbindende Element der „Berlin Songs“ ist der thematische Bezug auf Berlin, welcher wiederum auf unterschiedlichste Weise seinen Ausdruck findet – sei es das „Uhlandstraße U1“ – Sample auf André Herman Dünes „Berlin Song“, Crazy For Janes „Tuesday Morning in Berlin“ – Impression oder die Ode an den verdreckten Kanal am Maybachufer in Einar Stensengs „Death and Disease“.

Inspiriert wurde die Entstehung des Berlin Songs - Samplers durch die von Adam Green und Kimya Dawson zusammengestellte New York Anti-Folk Compilation, die nach dem Erfolg der Moldy Peaches von Rough Trade Records veröffentlicht wurde, und viele obskure und unbekannte Künstler erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Release: 10. November 2005, im Rahmen der Analogue Poets im Schokoladen.

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(C)
www.berlinsongs.com